Tour de Swing 2014 - am 25.05.2014 - Nachlese

 

von Jenia Hazak

 

Die schon mittlerweile legendäre Tour de France, oh, pardon, Tour de Swing, durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen und das erste Mal waren auch wir dabei (juhuuuu)!!!

Das Wetter hätte nicht besser sein können ( - Danke, Petrus! Oder Gerhard?) und so trafen wir uns um 10 Uhr morgens im Hopfengarten im Westpark.

Anita und Gerhard checkten schnell die Anmeldeliste ab: Rosi & Hans, Marianne & Rudi, Ortwin, Georg, Marlis, Andreas, Franz, Robert & meine Wenigkeit, Peter– alle da, es konnte los gehen. Aber nein, einer fehlte, der verlorene Sohn Adi? Doch kaum wartete man eine halbe Stunde, war es auch schon so weit: Adi beglückte uns mit seiner Erscheinung und um 10:30 fuhren wir los. Da Anita und Gerhard die Tour bereits probehalber drei Mal abgefahren hatten, um die schönste Strecke für uns ausfindig zu machen, hatten wir überhaupt keine Bedenken.

Zunächst ging es durch die kleinen Straßen in Sendling zur Isarau.

Es machte sehr viel Spaß in der Gruppe zu fahren, unsere Leaderin Anita führte uns perfekt durch die Gegend. Man musste sich kaum Gedanken über den Weg machen und konnte somit die schöne Gegend genießen ... naja, ein wenig geradeaus schauen schadet angeblich nicht. Doch das dachte sich anscheinend nicht unsere liebe Rosi. Und hups... schon klebte sie am Pfosten! Gott sei Dank ohne dramatische Folgen, dafür aber mit einem großen Schrecken. Glücklich über eine unversehrte Rosi und nach einer kleinen Aufregung, fuhren wir weiter am Tierpark vorbei zum Geiselgasteig.

Hier fiel dem Robert auf, dass an Adis Fahrrad etwas nicht stimmte (klar, durch die kleine Verspätung verpasste er den Fahrradcheck). Doch Adis Fahrrad wurde durch Fahrradexperte Robert schnell wieder aufgepäppelt: Der Sattel wurde höher eingestellt, die Reifen wurden aufgepumpt. Da Anita ohne lebensbedrohlichen Grund keine Pause duldete, nutzten wir diesen Moment aus, um schnell etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Hier entstand auch unser Gruppenfoto, was unserer Meinung nach eindeutig Heidi Klums Lob „Ich hab heute ein super Foto für euch“ verdient.

Weiter ging es über Deisenhofen und die wunderschöne, aber nicht ungefährliche Strecke durch Gleißental Richtung Deininger Weiher.

Kaum waren wir da, blieb Gerhard, der diesmal als Schlussfahrer eingeteilt war, stehen. Die Schreckensmeldung für jeden Fahrer: Platten! Per Mundradio wurde die Panne sofort bis nach vorne gemeldet; Fahrradnotarzthelfer Robert und Rudi eilten Gerhard zu Hilfe. Innerhalb von 5 Minuten wurde (wie könnte es bei diesen Rettern auch anders sein?) diese Hürde ebenfalls überwunden und so fuhren wir schnurstracks nach Deining, der lang ersehnten Mittagspause in der Angerer Stuben entgegen. Dort erwarteten uns bereits zusammengestellte und gedeckte Tische....An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Anita und Gerhard für die tolle Organisation!

Gerne hätte ich nach dem Mittagessen meine Picknickdecke ausgebreitet, doch das war in dem strengen Zeitplan unseres Tourenmanagements leider nicht drin. Ein beruhigender Trost: Mariannes Gummibärchen.

Auch der Weg zurück war nicht weniger reizvoll. Nach zwei längeren Aufstiegen, erreichten wir Straßlach und radelten weiter am Isarhochufer entlang über Grünwald bis hin zur Großhesseloher Brücke. Hier entstand ein weiteres, ebenfalls mindestens modeltaugliches Gruppenfoto und wir genossen einen schönen Blick über die Isar.

Entgegen der Müdigkeit aller kam nur der Ortwin, der bisher jeden Bergaufstieg für sich entscheiden konnte, nicht aus der Puste - klar, er fährt ein E-Bike ;-)

Nach 55 km kamen wir, im Zeitplan leicht zurückgeworfen, zurück im Hopfengarten an. Hier erwartete uns ein Ochs am Spieß und Flat Out. Nach kleiner Verstärkung ließen wir uns von der guten Musik verwöhnen und einige von uns ließen das Tanzbein über das Parkett schwingen. Dabei fiel mir auf, dass Radfahren vielleicht doch nicht so anstrengend ist wie das Tanzen.

Trotz vereinzelter Hürden, Pannen und Abenteuer, war es ein sehr gelungener und spannender Ausflug. Wir sind unglaublich froh, dabei gewesen zu sein und richten nochmal ein riesigen Dank an Anita und Gerhard, die solch schöne Touren ermöglichen.

Aber auch ein großes Dankeschön an die gut gelaunte und fleißige Truppe, die den Ausflug noch ereignisreicher und lustiger gestaltet hat.

Zurück