Boogie Training

Um Boogie zu lernen, bieten wir dreistufige Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Darauf aufbauend, gibt es Breitensport- und Leistungstrainings sowie spezielle Turnierpaar- und Showgruppentrainings.

Welche Trainings es gibt und was du in welchem lernst, steht in der folgenden Liste, die dir helfen soll, das richtige Training für dich zu finden.

Wenn du dich für Boogie Woogie begeisterst:

  • Boogie Einsteigertraining
  • Boogie Aufsteigertraining
  • Boogie Breitensporttrainging Hobby
  • Boogie Breitensporttraining Technik
  • Boogie Leistungstraining - Basic Intensive
  • Boogie Leistungstraining - Twens & Profis

Wenn du Turnier- oder Showtänzer bist oder aktiv auf dem Weg dorthin:

  • Turnierpaartraining
  • Showgruppentraining

Seit einigen Jahren haben wir uns verstärkt der Förderung von Kindern und Jugendlichen verschrieben. Stolz sind wir auf unsere Kinder- und Jugendgruppen:

  • Boogie Teens
  • Boogie Twens.

Die Boogie-Teens sind zudem ein Teil einer Jugendarbeit-Initiative dreier Münchner Boogie-Vereine mit dem Namen:

Neben diesen regulären Boogie- und Lindy-Trainings kannst du immer wieder an unterschiedlichen Themenkursen mit speziellen Inhalten teilnehmen.

 

Boogie Einsteigertraining

Wenn du Rock ‘n‘ Roll-Musik hörst, kannst du nicht mehr still sitzen? Dann es ist es für dich an der Zeit, richtig Boogie-Woogie-Tanzen zu lernen!

Im Einsteigertraining bringen wir dir den Grundschritt und die ersten einfachen Figuren bei, mit denen du auf der Tanzfläche schon eine recht gute Figur machen kannst. Bevor es in das nächste Training geht, sollen der Grundschritt und die gelernten Figuren auf mittleres Tempo sicher „sitzen“. Für die Herren gilt: Es soll erkennbar sein, dass du deine Dame führst. Für die Damen gilt: Du sollst „führbar“ sein. Alle sollten mit viel Spaß, aber auch schon kontrolliert tanzen und dabei mit unterschiedlichen Partnern/-innen zurechtkommen.

Boogie Aufsteigertraining

Im Aufsteigertraining geht es weiter mit Grundschrittvarianten und einer größeren Figurenvielfalt. Das Musiktempo wird etwas schneller, wir legen mehr Gewicht auf gute Führung und Haltung, und du fühlst dich beim Tanzen immer mehr in deinem Körper „daheim“.

Die Musik spielt von nun ab eine immer wichtigere Rolle, denn es gilt auch, erste Stopps und Breaks zu erkennen und zu „vertanzen“. Die schon etwas komplexeren Bewegungen und Figuren funktionieren mit jedem/r Partner/in, wenn du regelmäßig in den verschiedenen Themenblöcken trainierst.
Übrigens: Im Aufsteiger ist die Klientel bunt gemischt. Hier treffen die Newcomer, die gerade dem Einsteiger entsprungen sind, auf etwas erfahrenere Tänzerinnen und Tänzer. Denn das Schöne am Aufsteiger ist eben das: Hier kann man an seinen Grundlagen feilen, ohne sich zu langweilen, da in jedem Themenblock etwas Neues auf dem Programm steht!

Boogie Breitensporttraining - Hobby

Boogie tanzen – das ist für dich Lebensfreude, Spaß, Musik vom Feinsten und vor allem Gesellig¬keit! Du liebst es, im Training in einer tollen Grup-pe mit netten Trainern neue Ideen für dein Tanzre-pertoire zu bekommen. In Stress soll das Ganze aber nicht ausarten. Daher wünschst du dir ein Training, in dem du viele Anregungen bekommst, die du dann aber in deinem Tempo und nach dei-nen Vorstellun¬gen umsetzen kannst. Viel¬leicht hast du auch beruflich nicht die Möglichkeit, immer regelmäßig zu erscheinen oder über das Training hinaus noch zu üben. Dann wird dir das BT Hobby gefallen: ein Spezialitäten-Angebot, aus dem du nach Lust und Laune auswählen kannst!

Boogie Breitensporttraining - Technik

Dich lässt der Boogie nicht mehr los! Die verschiedenen Gundschrittvarianten und die Figuren aus dem Aufsteiger gelingen dir ohne Mühe, und du kombinierst schon die ersten eigenen. Du genießt das Boogie-Training als Freizeitbeschäftigung, willst aber jetzt kniffligere Figuren und Kombinationen lernen − und dabei richtig gut aussehen. Dann bist du im BT Technik richtig!

Hier wird in unterschiedlichen Themenblöcken an deiner Tanztechnik, den Schrittvarianten und der Führung bzw. Führbarkeit gefeilt. Hier kannst du aber auch dein Gespür für die Musik, die passende Figurenauswahl und deinen eigenen Tanzstil weiterentwickeln. Das heißt, die Musik wird mal schneller, mal langsamer sein, es werden neue Figuren unterrichtet, bekannte verfeinert, und du lernst, deine eigenen zu entwickeln.

Boogie Leistungstraining - Basic Intensiv

„Back to the Basics!“ − das ist die Devise in diesem Training. Es ist der ideale Einstieg für alle, die so richtig der Ehrgeiz gepackt hat. Hier werden die Grundlagen gelegt für erstklassige Tänzer, die sich bekanntlich weniger durch ihr Figurenrepertoire als durch ihre Technik unterscheiden. Genüsslich geschwoft wird in diesem Training also weniger, dafür wird fein und genau geübt, alles Bekannte wieder von vorne aufgerollt und neu betrachtet. Das kann auf langsames, mittleres oder hohes Tempo geschehen, auch mühsam sein und verlangt auf jeden Fall eine gute Portion Geduld! Aber das Ergebnis ist dafür wirklich umwerfend: Ein völlig neues Tanzgefühl – mühelos, harmonisch, (fast) wie von selbst!

Boogie Leistungstraining - Twens und Profis

Hier geht’s ans Eingemachte! Im Leistungstraining wirst du richtig gefordert, es ist für ambitionierte Tänzer gedacht, die „mehr“ wollen. Du gehörst in dieses Training, wenn du dich bereitwillig auch mal „schindest“, stundenlang Grundschritt auf unterschiedlichste Geschwindigkeiten übst und immer wieder an deiner Grundtechnik zu feilen bereit bist.

Das ist das Training für die Tänzer/innen, die sich vorstellen können, selbst einmal als Trainer aktiv zu werden, Turniere und Shows zu tanzen − oder sich auf der Tanzfläche so richtig präsentieren wollen! Es ist klar, dass das nicht ohne gute Kondition und intensives Training klappt. Teilnahmevoraussetzungen sind deshalb absolut regelmäßiges Erscheinen und ein/e feste/r Partner/in, mit dem/der du Figuren aller Schwierigkeitsgrade, auch selbst kreierte, in größtmöglicher Paarharmonie tanzen lernst.

Boogie Showgruppentraining - Boogie Passion

Wenn Du einen sicheren Grundschritt tanzt, die Grundkenntnisse des Boogie-Woogie für Dich kein Problem, Spannung und Körperhaltung kein Fremdwort für Dich sind, und Du zuverlässig regelmäßig trainieren kannst, dann wäre die Schow-Gruppe eine weitere Trainings-Möglichkeit für Dich.

Unser Ziel ist es, das Publikum zu begeistern, die Blicke auf uns zu ziehen, nicht nur beim Show-Auftritt. Dies gelingt nur durch eine gute Ausstrahlung und Körperhaltung,  und natürlich der Freude am Tanzen. Die Interpretation der Musik ist genau so wichtig wie ein sauberer Schritt und eine gute Kondition. Kleine Akrobatik-Figuren gehören ebenfalls zu unserem Repertoire.

Neben den trainings- und tänzerischen Aspekten spielt natürlich das WIR-Gefühl, die Gruppe eine sehr große Rolle. Zusätzlich zum regulären Training treffen wir uns einmal im Monat an einem Sonntag, um das Gelernte intensiv zu vertiefen. Außerdem verbringen wir mindestens ein Team-Wochenende gemeinsam im Bayerischen Wald.

Solltest Du Interesse an diesem Training haben, melde Dich bitte bei unserer Trainerin Rita.

Freies Üben für Boogie am Sonntag

Zum freien Üben, Boogie, alle Einstufungen, treffen wir uns Sonntags um 17:00 - 18:30 im Vereinsheim.
 

Aktualisiert: 28.12.17, 21:50 Uhr

Autor: Wilfried

Termine:

02.02. Wilfried 

09.02. Klaus und Ingrid 

16.02. Klaus und Ingrid 

23.02. kein Training 

01.03. Wilfried 

Was ist Boogie-Woogie?

Der Begriff Boogie-Woogie bezeichnet einerseits eine Musikrichtung, deren Ursprung in den 1920er Jahren in den USA liegt, und andererseits eine Tanzrichtung.

Als Musikrichtung hat Boogie-Woogie seine Wurzeln im Blues. Blues war die Musik der Afrikaner, die um die Jahrhundertwende als Sklaven nach Amerika verschleppt wurden. Als Sklaven waren sie gezwungen, die Sitten der „Weißen“ anzunehmen. Um die Qualen der Sklaverei zu ertragen, schufen sie ihre eigene Ausdrucksmöglichkeit, indem sie ihr afrikanisches Rhythmusgefühl mit den neu angetroffenen Einflüssen vermischten und daraus eine neue Musikrichtung erschufen. So entstand neben Worksongs, Gospels und Spirituals der Blues.

Boogie-Woogie war die ursprüngliche Klavierbegleitung des alten Blues und steht heute für einen Solo-Klavierstil mit einem stark rollenden Bass. Das Tempo ist im Vergleich zum Blues erheblich höher und erfordert einige technische Fähigkeiten.

Boogie Woogie als Paartanz

als Paartanz bietet der Boogie-Woogie eine große Vielfalt an Grundschritt- und Figurenvarianten. Der Boogie-Woogie ist daher in jedem Alter tanzbar, denn jeder kann passend zur Musik und persönlichen Konstitution die Möglichkeiten wählen, die er möchte. Da der Boogie-Woogie eine einheitliche Grundschrittstruktur aufweist (den sogenannten „6-count“), können die unterschiedlichen Grundschrittvarianten beim Tanzen kombiniert werden.

Die Boogie-Figuren reichen von einfachen Grundfiguren (z.B. Platzwechsel, Schulterfasser, Drehungen) bis hin zu anspruchsvollen Akrobatik-Figuren. Die Basis des Tanzes ist deshalb leicht zu lernen und mit zunehmender tänzerischer Erfahrung kann der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Das besondere beim Boogie-Woogie ist, dass es keine festen Figurenabläufe gibt. Die Führung liegt bei den Herren („Leader“). Die Aufgabe der Damen („Follower“) ist es, auf die Führung ihrer Herren möglichst schnell und akkurat zu reagieren.

Da die Figurenabläufe nicht einstudiert, sondern i.d.R. vom Leader initiiert werden, können alle Boogietänzer und -tänzerinnen spontan mit anderen Partnern tanzen. Deshalb ist der Tanz auch ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man schnell neue Leute kennenlernt.

Was den Boogie-Woogie im Vergleich zu anderen Standardtanzarten einzigartig macht, ist die Musikinterpretation. Die Tänzer versuchen das, was sie in der Musik hören, in ihrem Tanz zu visualisieren. Dabei entstehen oft neue, individuelle Bewegungsabläufe, die den Tanz interessant machen. Jeder Tanz ist ein Unikat, das den Tanzenden und den Zuschauern viel Spaß bereitet.

Beim Tanz Boogie-Woogie wird nicht nur auf die eigentliche Boogie-Musik (Klavier-Boogie) getanzt. Da der Boogie seine Wurzeln im Blues hat, kann auf jedes Musikstück getanzt werden, welches diesem Schema entstammt. Dazu zählt z.B. die Musik der 50er Jahre, wie Songs von Elvis Presley oder spätere Hits von „The Baseballs“ oder „The Overtones“ genauso wie aktuelle Popsongs.

Neben dem Gesellschaftstanz gibt es den Turniertanz. Die gespielte Musik ist den Turniertänzern vorher nicht bekannt, weshalb sie während ihrer Runde spontan auf die Musik reagieren müssen. In der Regel haben die Tänzer ein gewisses Figurenrepertoire, das sie dann passend zur Musik tanzen. Boogie-Woogie-Turniere zeichnen sich vor allem durch die lockere Atmosphäre aus. Meist sitzen die Zuschauer an der Tanzfläche und freuen sich lautstark mit den Tanzpaaren, wenn eine Figur besonders passend zur Musik umgesetzt wurde.

Egal ob Boogie gemütlich, sportlich oder auf Turnierniveau getanzt wird, Ziel ist, die Freude an der Musik und Bewegung gemeinsam mit Freunden zu erleben. Komm' zu uns und probiere es selbst mal aus!

Die Zeiten der Einsteigerkurse findest du im Trainingsplan.